Enije for Afrika e.V.
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Referenten+

Moderator / Autor

Ibrahim Ndiaye

Vortrag

HUMOR MIT TIEFGANG

Wenn Ibrahima „Ibo“ N’Diaye auf der Bühne steht, darf gelacht werden – aber meistens bleibt auch etwas zum Nachdenken. Der im Senegal geborene Künstler lebt seit vielen Jahren in Saarbrücken und ist als Kabarettist, Geschichtenerzähler, Musiker, Schauspieler und Autor längst eine feste Größe im deutsch-afrikanischen Kulturaustausch. Seine besondere Stärke: Er verbindet schwarzen Humor mit scharfem Wortwitz, afrikanische Erzähltraditionen mit deutschen Alltagserfahrungen und nimmt dabei gerne kulturelle Eigenheiten aufs Korn.

Sein humorvolles Programm „Schwarze Weißheiten“ erfreut sich großer Beliebtheit und ist bei seinem Publikum entsprechend gefragt. N’Diaye spielt dabei virtuos mit Sprache und Perspektiven und versteht es, vermeintliche Gegensätze mit einem Augenzwinkern zusammenzubringen. Seine Geschichten sind unterhaltsam, manchmal überraschend und nicht selten erstaunlich tiefgründig.

Bei den Afrika-Tagen Düsseldorf ist Ibrahima N’Diaye in diesem Jahr erneut zu Gast. Dort präsentiert er seine „Schwarzen Weißheiten“ und nimmt das Publikum mit auf eine humorvolle Reise zwischen Senegal, Deutschland und den kleinen und großen Absurditäten des Alltags.

Vortrag

Edith de Vos (74) hat ihr Leben ein Stück weit nach Ghana verlegt. Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich die gelernte Pädagogin dort für Kinder und Jugendliche, die sonst kaum Chancen auf Bildung und eine berufliche Perspektive hätten. 2001 gründete sie die Baobab Children Foundation, aus der inzwischen ein vielfältiges Bildungs- und Ausbildungsprojekt geworden ist. Dazu gehören unter anderem eine Schule für Handwerk und traditionelle Künste, Angebote für Jugendliche mit Behinderungen und verschiedene Projekte rund um Umwelt und nachhaltiges Leben.

De Vos verbringt den größten Teil des Jahres in Ghana und arbeitet dort gemeinsam mit einem ghanaischen Team an der Weiterentwicklung der Stiftung. Inzwischen beschäftigt Baobab rund 54 Menschen. Ein Vierteljahrhundert nach der Gründung ist aus ihrer ursprünglichen Idee ein großes Projekt geworden – und für Edith de Vos längst eine Lebensaufgabe. Diesmal hat sie unseren BZ-Fragebogen ausgefüllt.

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Edith De Vos

Schauspieler / Regisseur

Tony Thompson

Vortrag

Schauspieler, Regisseur, Filmemacher und Kulturberater aus Ghana, lebt und arbeitet seit 1970 in Deutschland, derzeit in Bonn.

Unter dem Motto “In Afrika trommeln sie nicht nur” nimmt er sein Publikum mit auf eine faszinierende Reise in die Märchenwelt Afrikas. Mit Geschichten, Dramenelementen, Trommelrhythmen, Liedern und Tanz ermöglicht er seinem Publikum eine facettenreiche Begegnung mit dem Reichtum der afrikanischen Kultur und der afrikanischen mündlichen Erzähltradition.

Er bietet Zuhörern unterschiedlicher Altersgruppen ein informatives und zugleich stark künstlerisches Ereignis als aufmerksamer Beobachter und Afrikakenner. Darüber hinaus bietet er Vorträge zu Themen wie “Wie kommt die Kakaobohne in Schokolade”, “Kaffee aus Afrika”, “Fußball in Afrika”, “Kunst aus Afrika” und “Folgen der Globalisierung für die afrikanische Jugend”. Thematische und inhaltliche Schwerpunkte seiner Vorträge: Facettenreiche Begegnungen mit dem Reichtum der westafrikanischen Kultur, HIV/AIDS, fairem Handel (z.B. Schokolade aus Ghana) Alltagsaspekte des Lebens in Afrika: z.B. traditionelle und moderne Lebensweisen, Ernährung, Wasserversorgung, Bildung, Kinderarbeit Afrikanische Diaspora in Deutschland

Kinder- und Jugendhilfe Ruanda e.V.

Sonja Suermann, Anett Wesoly & Frank Hemsooth

Kinder- und Jugendhilfe Ruanda e.V.

Sonja Suermann, Anett Wesoly und Frank Heemsoth

Seit 2016 ist der Düsseldorfer Verein Kinder- und Jugendhilfe Ruanda e.V. aktiv und setzt sich für benachteiligter Kinder im Kampf für bessere Bildungs- und Lebenschancen ein. Die gemeinsamen Werte Gleichheit, Fürsorge, Transparenz und Selbstwirksamkeit leiten ihre Arbeit. 

 Vertreten wird der Verein durch Sonja Suermann, Anett Wesoly und Frank Hemsooth. 

Sonja Suermann begleitet das Projekt von Beginn an. Soziales Engagement ist für Sonja Herzenssache. Sie lebt derzeit in Düsseldorf und koordiniert von dort aus das Projekt. Sie korrespondiert mit den Paten in Deutschland und steht in Kontakt mit unseren Projektpartnern vor Ort in Ruanda. Wann immer es möglich ist, reist Sonja nach Ruanda, um die Patenkinder zu besuchen und sich einen Eindruck über ihre derzeitige Situation zu verschaffen.

Anett Wesoly ist Mitglied des Vorstands und Kassenwartin. Parallel arbeitet sie aktiv im Team „Fundraising“ mit. 

Im Sommer 2015 besuchte sie ihr ehemaliges Patenkind persönlich vor Ort und konnte sich so einen eigenen Eindruck von Dianes Lebensumständen machen. Ihre derzeitigen Patenkinder sind Emmanuel und Donasiane.
Frank Heemsoth ist stellvertretender Vorstand der Kinder- und Jugendhilfe Ruanda. Als Selbstständiger mit viel Erfahrung in Marketing und Kommunikation bringt er seine Kreativität in das Projekt ein und kümmert sich um die benötigten Kommunikationsinstrumente sowie um die Öffentlichkeitsarbeit. Frank ist selbst Vater eines Sohnes, weshalb es ihm eine Herzensangelegenheit ist sich ehrenamtlich für die (Aus-)Bildung von Kindern zu engagieren. Sein derzeitiges Patenkind in Ruanda ist Obama Jean Felix.